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Die Disziplinarkommission des Fußballverbandes in Trient hat unter die Angelegenheit der Oberligabegegnung vom 31. 10. 2009 Ahrntal gegen Bozen 96, das vom SSV Ahrntal 2:1 gewonnen wurde, endgültig einen Schlussstrich gezogen. Nachdem beide Parteien sowie die Schiedsrichter am vergangenen Montag angehört worden waren, konnte es nur ein Urteil geben, nämlich dass der SSV Ahrntal keinen Wechselfehler begangen, und während der gesamten Dauer des Spiels die beiden Jahrgangsspieler im Einsatz hatte. Im Ahrntaler Klubhaus war man vom ersten Tag an von dieser letztendlich unumstrittenen Tatsache ausgegangen. Auch die sportliche Geste von Schiedsrichter Saggese aus Rovereto und seinen Mitarbeitern, die vor der Kommission ihren Irrtum, nämlich die falsche Zuordnung der Wechsel an die jeweiligen Mannschaften, zugegeben hatten, gab den Ausschlag für das klare Urteil. Ein Kompliment geht daher an das Schiedsrichtergespann, das zum begangenen Fehler stand. Aber die gesamte Tölderer Mannschaft samt Verantwortlichen hat sich von diesem unglücklichen Zwischenfall nicht beeinflussen lassen und in der Zwischenzeit fleißig Punkte gesammelt. Mit Verwunderung nimmt man allerdings im Ahrntal die Haltung der Bozner Vereinsführung zur Kenntnis. Schon in der Rekursphase haben die Hauptstädter darauf bestanden, dass die Schiedsrichterentscheidung nicht anfechtbar sei und sich dafür eingesetzt, dass das vom SSV Ahrntal vorgelegte Videomaterial nicht als Beweismittel einsetzbar sei. Auch bei der Berufungsverhandlung selbst wiederholte der Präsident Murano diese Aussagen. Mit dem auf dem Spielfeld errungenen Sieg, steht der SSV Ahrntal nun an dritter Stelle der Oberligatabelle. Bozen bleibt Schlusslicht und muss auf dem Fußballfeld die Oberligatauglichkeit beweisen.
Die sportlichen Leiter des SSV Ahrntal: Hans Rieder und Reini Oberschmied
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