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Der künftige Aufsteiger war im Ahrntal |
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Spieltagssponsor: |
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Beeindruckende Vorstellung des AC Trient - Hattrick des Argentiniers Quintana
Der AC Trient spielt in einer anderen Liga: diese Erkenntnis gewann man im Spiel SSV Ahrntal gegen den AC Trient. Nachdem den Hauptstädtern die Strafpunkte vom Sportgericht während der Winterpause wiederum zurückerstattet bekamen, rüstete die Trentiner Vereinsführung personell im Winter nochmals kräftig nach. Mit Erfolg, denn die Neuzugänge, ausschließlich von höheren Ligen, verleihen der Mannschaft nochmals viel Qualität. So gab es für die Ahrntaler, die ohne die verletzten Stürmer Aichner, Voppichler und Pipperger (Hannes Steger schied auch schon in der ersten Hälfte verletzt aus) ersatzgeschwächt antreten mussten, gegen den haushohen Favoriten nichts zu holen. Zwar kämpfte die Tölderer Mannschaft aufopferungsvoll, letztendlich setzte es doch eine verdiente Heimniederlage gegen eine in allen Belangen überlegene Mannschaft. Auf dem perfekt bespielbaren Kunstrasenplatz in St. Martin und bei eisigen Temperaturen zeigte der AC Trient eindrucksvoll auf, dass der Aufstieg in die Serie D nur über sie führen wird.
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Keine zwingenden Chancen gab es in der Anfangsphase der ersten Halbzeit. Trient zog sein schnelles Kombinationsspiel auf, die Tölderer standen tief in der eigenen Hälfte. In der 20. Minute legte Betti einen Ball zur Mitte, Quintana ließ noch einen Verteidiger aussteigen und erzielte die Führung der Gäste (Film). Nach einem schönen Lochpass Gattamelatas auf Quintana warteten die Ahrntaler Verteidiger umsonst auf den Abseitspfiff und so gelang dem quirligen Argentinier innerhalb von 10 Minuten der Doppelschlag (Film). Eine weiter Chance nach Standard vereitelte Mittermair nur zwei Minuten später (Film). Es dauerte bis zur 41. Minute, ehe Florian Niederkofler mit einem Strafstoß nur ganz knapp das Trentiner Gehäuse verfehlte und damit für die einzige echte Gelegenheit der Ahrntaler in der ersten Hälfte sorgte (Film). Nur eine Minute später legte Trient aber wieder nach. Quintana stand nach einer herrlichen Kombination mit Grande und Betti wiederum allein vor Mittermair und erzielte seinen lupenreinen Hattrick (Film).
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In der 50. Minute gab Ahrntal ein kräftiges Lebenszeichen. Niederwanger spielte sich auf der rechten Seite durch, legte für Harrasser zurück, der Florian Niederkofler ins Spiel brachte. Dieser ließ mit seinem Gewaltschuss von der Strafraumgrenze aus Bastiera keine Abwehrmöglichkeit (Film). In der 65. Minute brannte es im Ahrntaler Strafraum wiederum lichterloh. Betti, der Neuzugang aus Salurn tauchte allein vor Mittermair auf, dieser ließ sich aber nicht überlisten. Fortan gestaltete die Heimmannschaft die Begegnung ausgeglichen, Florian Niederkofler wäre mit einem sehenswerten Strafstoß in den Schlussminuten beinahe noch der Anschlusstreffer für die Ahrntaler gelungen (Film). Insgesamt geht der Sieg für den AC Trient auch in dieser Höhe durchaus in Ordnung.
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Es hätte ein schöner Fußballsonntag sein können. Doch was die Trientner Ultras sich geleistet haben, hat mit Sport absolut Nichts zu tun. Es ging nur darum Streit zu suchen. Sofort nach dem Aussteigen aus dem Bus wurden vorbeifahrende Autos mit Schneebällen beworfen. Der erste Kampfschrei war "Cruchi di merda" und so ging es während des ganzen Spiels weiter. Nach dem Spiel hielten einige Ultras die Tür zu den WCs zu, in denen sich zwei Ahrntaler aufhielten. Ein Ahrntaler Funktionär wollte einschreiten und bekam sofort einen brutalen Schlag mitten ins Gesicht. Darauf eskalierte die Situation und es kam zu einer Schlägerei, bei der die Ultras mit ungemeiner Brutalität vorgingen, sodass einige Ahrntaler danach ärztlich behandelt werden mußten. Es bleibt nur zu hoffen daß die brutaler Schläger unter den Ultras ihre gerechte Strafe erhalten. Die herbeigerufenen Carabinieri haben den Fanbus in Gais gestoppt und ermitteln in der Angelegenheit. Es ist traurig, wenn ein Verein solche "Fans" in seinen Reihen hat und diesen ausgeliefert ist. Kein einziger Funktionär hat versucht die Ultras zu beruhigen. Nach Aufforderung gab es nur ein machtloses Achselzucken. Bleibt nur zu hoffen daß Trient der Aufstieg gelingt, denn solche Vorkommnisse braucht diese Liga nicht.
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Aufstellung von Ahrntal |
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Mittermair, , Rieder David, Niederkofler Robert Crepaz, Steger (ab 33. Min. Oberhollenzer), Niederwanger (ab 58. Markus Rieder), Harrasser, Niederkofler Markus, Niederkofler Florian, Maurberger Trainer: Alex Brugger
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Aufstellung von Trient |
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Bastiera, Galassi, Pascale, Paissan, Di Napoli, Poletti, Quintana (ab 77. Min. Vitti), Pancheri, Betti, Grande, Gattamelata Trainer: Marco Melone
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Schiedsrichter |
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Rognoni (Arco)
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Tore |
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20. Quintana |
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30. Quintana |
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42. Quintana |
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50. Niederkofler Florian |
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Fotos: Franz Griessmair
www.prettau.bz
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